Selbst kochen ist der heiße Scheiß. Vor Corona inflationierte die Zahl der Koch- und Back Shows. Mit wachsender Zuschauerzahl wurden auch mehr komplette Küchen und mehr Küchenutensilien verkauft – aber immer weniger Menschen kochten täglich. Das ist jetzt anders. Der Game-Changer heißt Corona. Immer mehr Ex-Küchenmuffel stehen nun an Herd und Backofen. Das macht Spaß, kann gesund und preiswerter sein als vorher.   

Selbst kochen wird immer einfacher und bequemer. Nicht nur durch die zahllosen Kochbücher, deren Qualität sich deutlich verbessert hat. Mittlerweile gibt es nicht nur diese langweiligen, schlecht zusammen-gepfriemelten Langweiler mit Gähn-Rezepten für Hackbraten, Grünkernbratlinge, die hunderttausendste Version unleckerer Pasta-Saucen und so weiter.

Mit den Originalrezepten vieler Küchenstars konnten und können selbst geübte Hobbyköche oft nichts anfangen: Die benötigten Produkte gibt es entweder nur für Profis oder in solchen Mengen, die unsinnig sind für den Privathaushalt. Kaum jemand verfügt in seiner Küchenzeile über zwei Backöfen, einen Salamander, eine Wärmebrücke, mehrere Bain Maries beziehungsweise noch Gasflammen neben den Elektroplatten.

Nein, Sterneköche bieten Rezepte, die Hobby-Köche auch wirklich hinkriegen. Sogar mit Fertigprodukten geht Sterneküche, behauptet ein vom Guide Michelin Ausgezeichneter.

Es gibt Heftreihen, die das Selbstkochen tatsächlich einfach machen. Und zwar richtig lecker. Das Internet bietet Online-Kochkurse. So kommen beispielsweise auch exotische, ayurvedische, vegane Küche corona-sicher nach Hause. Spezialanbieter liefern Rezepte und alle dazu benötigte Produkte. Und einige Kochgrößen bieten eigene Produkte an für die große Küche zu Hause. Natürlich gibt’s dazu das passende Outfit genauso wie die Ausrüstung vom Messer bis zur Kochjacke. Nicht zu vergessen die Getränke. Denn Kochwein heißt Kochwein, weil er für den Koch ist. Da kann nun eigentlich nichts mehr schief gehen.

Hier zeigen wir eine Auswahl (Klick)