Outdoorcooking befeuert nicht nur Hobbyköche und solche, die sich dafür halten. Draußenküche beflügelt ebenso Hersteller von Herden, Grillstationen, Zubehör, ja ganzen Outdoor-Küchen-Straßen. Ausser den Zutaten braucht’s die richtigen Rezepte. Mithin gute Kochbücher. Natürlich gibt’s hunderte toll fotografierter Werke großer Köche mit raffinierten Rezepten aus der Sterneküche. Nur sind diese großartigen Bücher in der Regel kaum zum nachkochen geeignet. Normale Amateurköche kommen gar nicht an alle erforderlichen Zutaten, können die teilweise winzigen Dosen kaum herstellen und haben weder Gehilfen noch die erforderliche Zahl an Backröhren und Herdplatten. Tolle Lektüre. Aber hier geht’s um nachkochbare Rezepte, Tricks und Tips für den Alltag.

Neu ist kein MUSS. Eher ein kann. Wir halten drei Klassiker für unbedingt nötig:

Der große Lafer bietet fast alle Basics und die berühmte Gelinggarantie des TV-Kochs. Wem dieses Standardwerk bislang fehlt – jetzt kaufen. Must have. Wie immer mit Geling-Garantie. Nicht nur Hobbyköche haben hier einen praktischen Helfer. Selbst wer nicht so geübt ist, kommt gut zurecht. Allerdings, Sorgfalt ist unabdingbar. Dann wird’s lecker. Mittlerweile ein Standardwerk, dass weder im Regal noch in der Küche fehlen sollte.

Das gilt ebenso für Lafers Kollegen (beide haben bei Eckart Witzigmann gekocht) Alfons „Fonsä“ Schuhbeck. Meine Küche der Gewürze lässt keine Fragen offen über die besten Verwendung von Gewürzen, ihre Wirkung und mit welch anderen Gewürzen sie kombiniert werden können oder sollten. Unentbehrlich für wahre Gewürzfans. Von Anis bis Zitronenmelisse erklärt Fonsä bzw. Fonsi (wie Fans und Freunde den Meister gern beschwärmen) woher die Gewürze stammen, wie sie wirken und welche Inhaltsstoffe sie besonders machen. Dadurch wird sonnenklar welche Gewürze zusammenpassen, sich ergänzen. Natürlich gibt’s auch den passenden Rezeptteil.

Für alle Freunde der echten italienischen Küche: Der Silberlöffel. Ebenso ein must have. Das ist die wahre italienische Küche. Nicht der Kokolores, der gern mal ausgegeben wird als italienisch. Korrekt müsste es eigentlich heißen, Küche Italiens. Denn Italien gibt’s erst seit dem 19 Jahrhundert. Sizilianer, Piemontesen, Venezianer usw. konnten sich vorher kaum verständigen. So unterschiedlich wie ihre Sprache war auch ihre Küche. Deshalb, dies ist ein unbedingtes Muss.